Energiekostenmanagement

Kostenmanagmenet

Als Antwort auf die tendenziell steigenden Energiekosten bieten wir Ihnen ein effektives Energiekostenmanagement als wirksames Instrument, um Ihre Energiekosten zu senken. Nutzen Sie unsere Kompetenz zur Erschließung von Einsparpotenzialen u.a. in den Bereichen Strom-/Energiesteuerentlastung, EEG-Umlage, Sondernetzentgelte...

  • Mengenbündelungen zur Stärkung der Nachfrage und bundesweite Ausschreibung
  • Transparente Bewertung der Ausschreibungsergebnisse
  • Erarbeitung von individuellen Einkaufsstrategien
  • Einkaufsmodelle für Termin- und oder Spotmarkt
  • Erarbeitung strukturierter Beschaffungsstrategien zur Risikominderung im volatilen Energiemarkt
  • Tägliche Preisinformationen mit Portfolioübersicht und Limit-Überwachung
  • Kontinuierliches Beobachten des Marktgeschehens an den Energiebörsen und Handelsplätzen
  • Prüfung und Verhandlung von Energielieferverträgen

Das Strom- und Energiesteuergesetz bietet verschiedene Möglichkeiten einer steuerlichen Entlastung des zum Eigenverbrauch entnommenen Stroms bzw. des zum Eigenverbrauch entnommenen Energieerzeugnisses von gewerblichen Unternehmen. Wir informieren Sie über alle Anforderungen bezüglich Vergünstigungen der Strom- und Energiesteuer (§§ 9, 9a, 9b, 10 StromStG sowie §§ 54, 55 und 53 EnergieStG) und unterstützen Sie von der Antragsstellung beim zuständigen Hauptzollamt bis hin zur Erfüllung weiterer gesetzlicher Anforderungen, wie z.B. der Etablierung eines ganzheitlichen Energiemanagementsystem, welches Voraussetzung für die Inanspruchnahme des sog. Spitzenausgleichs ist.

Besonderheiten im Rahmen der Beantragung des sog. Spitzenausgleichs (§ 10 StromStG & § 55 EnergieStG)
Seit der Novellierung des Strom- und Energiesteuergesetzes sowie der Veröffentlichung der Spitzenausgleich-Energieeffizienzsystemverordnung (SpaEfV) im Jahr 2013 müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die den sogenannten Spitzenausgleich nach §55 Energie- und §10 Stromsteuergesetz in Anspruch nehmen wollen, ein System zur Verbesserung der Energieeffizienz einführen und kontinuierlich betreiben. Die antragsstellenden Unternehmen müssen somit je nach Unternehmensgröße entweder ein Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 bzw. ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (gilt für Nicht-KMU) oder sofern die Kriterien eines klein und mittleren Unternehmens nach EU-Definition erfüllt werden, ein Alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz (gilt für KMU) nachweisen.

Das zuvor implementierte EnMS muss jährlich durch eine unabhängige akkreditierte Zertifizierungsstelle auf dessen Wirksamkeit und auf Normkonformität überprüft werden. Nach einer erfolgreichen Dokumentenprüfung/einem erfolgreichen Vor-Ort-Termin erstellt der unabhängige Prüfer das für das Hauptzollamt erforderliche Formblatt 1449 aus.

Gerne führen wir für Sie die notwendigen Maßnahmen für die zusätzliche Nachweisführung durch bzw. beraten Sie bei der Umsetzung der Anforderungen für ein Energiemanagementsystem (EnMS) gemäß der DIN EN ISO 50001 oder sofern es sich um ein klein und mittelständisches Unternehmen handelt (KMU), bei der kontinuierlichen Umsetzung der Anforderungen eines alternativen EnMS gemäß Anlage 2 der SpaEfV. Des Weiteren nehmen wir mit Blick auf das notwendige Nachweisformular (FB 1449) für das Hauptzollamt, frühzeitig Kontakt zu einer akkreditierten Zertifizierungsstelle auf, damit Sie auch künftig den Anspruch auf Spitzenausgleich erhalten.

Für nähere Informationen zum Thema Energiemanagement besuchen Sie bitte unsere Rubrik: Energieberatung – Energiemanagementsysteme

Gemäß § 16 StromNEV müssen die von den Netznutzern zu bezahlenden Netznutzungsentgelte von den Netzbetreibern verursachungsgerecht und mit Hilfe der sogenannten Gleichzeitigkeitsfunktion ermittelt werden. Abweichend von diesem Paragraphen haben Netzkunden mit einem sogenannten atypischen Verbrauchsverhalten gemäß § 19 Abs. 2 S. 1 StromNEV einen Anspruch auf ein individuelles (ein um bis zu 80 % vergünstigtes) Netzentgelt.

Gerne informieren wir Sie über diese Möglichkeit der Stromkostenreduzierung gemäß § 19 Abs. 2 S. 1 StromNEV und kümmern uns in diesem Zusammenhang um die notwendige Nachweisführung.

Gezieltes Lastmanagement unter Verwendung eines Energiekontrollsystems (Leistungswächter) um kostenintensive Lastspitzen innerhalb der Hochlastzeiten zu verhindern:

sondernetzentgelte

EEG-Umlage – Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 63 ff. EEG bzw. Begrenzung der EEG Umlage:

Benötigt ein Unternehmen für die Produktion seiner Erzeugnisse sehr große Strommengen und erreichen die Stromkosten des Unternehmens unter Berücksichtigung der Mehrbelastung durch die EEG-Umlage ein besonders hohes Niveau im Verhältnis zu seiner Bruttowertschöpfung, so kann dies zu einer Beeinträchtigung seiner Wettbewerbsfähigkeit führen und das Unternehmen zur Abwanderung ins Ausland veranlassen. Um solchen negativen Auswirkungen aufgrund der EEG-Mehrbelastung entgegenzusteuern, gibt es für besonders stromkostenintensive Unternehmen in Deutschland eine Entlastungsmöglichkeit, die Besondere Ausgleichsregelung. Ihre Inanspruchnahme ist an strenge, auf Basis von Ist-Daten zu erfüllende Voraussetzungen gebunden.

Im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung können stromkostenintensive Unternehmen bestimmter Branchen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag auf Begrenzung der EEG-Umlage stellen. Die Begrenzung erfolgt anhand der verbrauchten, umlagepflichtigen Strommengen sowie dem Verhältnis der maßgeblichen Stromkosten zu der Bruttowertschöpfung Ihres Unternehmens.

Wir beraten Sie unter welchen genauen Voraussetzungen Ihr Unternehmen entlastet werden kann, unterstützen Sie bei der fristgerechten jährlichen Antragsstellung (30.06) beim BAFA sowie bei der Erstellung der hierfür erforderlichen Unterlagen und Nachweise:

  •   Erstellung des Nachweises der Strommengen nach § 6 Abs. 2 Nr. 1 und 5 DSPV
  •   Erstellung des Nachweises der EEG-Umlage nach § 6 Abs. 2 Nr. 5 DSPV
  •   Ermittlung der maßgeblichen Stromkosten nach § 5 Abs. 2 DSPV
  •   Ermittlung der Stromkostenintensität nach § 64 Abs. 6 Nr. 3 EEG
  •   Erstellung des Nachweises zu sämtlichen Bestandteilen der Strombezugskosten nach §6 Abs. 2 Nr. 2 DSPV
  •   Koordination mit Ihrem Wirtschaftsprüfer für das auf Basis der o.g. Daten erstellte sowie für das BAFA benötigte WP-Testat

Sonstige gesetzliche Abgaben und Umlagen

Gesetzliche Abgaben gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), Konzessionsabgabenverordnung (KAV), Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) und Umlagen nach dem Energiewirtschaftsgesetz, wie z.B. die „Offshore-Umlage“, belasten Ihr Unternehmen.

Wir kümmern uns für Sie um die Prüfung und fristgerechte Realisierung von Sonderregelungen bei den Abgaben und Umlagen sowie die daraus resultierenden gesetzlichen Meldepflichten und Antragstellungen gegenüber den Netzbetreibern.

Unsere Leistungen im Bereich Lastmanagement:

  • Analyse und Auswertung historischer Lastgänge Ihres Unternehmens im Hinblick auf auftretende Lastspitzen
  • Analyse der für die auftretenden Lastspitzen verantwortlichen Prozesse und Anlagen sowie Identifizierung eines möglichen Optimierungspotenziales
  • Analyse der unterschiedlichen Möglichkeiten des Lastmanagements, die zu einer gewünschten Optimierung des Lastganges führen und zugleich den Betriebsablauf nicht beeinträchtigen
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und anschließende Entscheidung über die Einführung eines betrieblichen Lastmanagements sowie die Auswahl der geeigneten Optimierungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen
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